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	<title>Weil dem Dingens</title>
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	<description>…und was sonst noch keinen Sinn ergibt</description>
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		<title>Weil dem Dingens</title>
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		<title>Old-School</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 22:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich warte ich sehnsüchtig auf eine komfortable Variante eines eBook-Readers. In den Diskussionen zwischen Leuten, die solch Geräte toll finden und solchen, die sich eher auf der Seite der Bücherwürmer wiederfinden, habe ich mich selbstverständlich immer in erstgenannter Gruppe wiedergefunden. Argumente mit dem Charme eines Buches mit Tinte auf Papier gedruckt kommentierte ich – muss [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=394&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Eigentlich warte ich sehnsüchtig auf eine komfortable Variante eines eBook-Readers. In den Diskussionen zwischen Leuten, die solch Geräte toll finden und solchen, die sich eher auf der Seite der Bücherwürmer wiederfinden, habe ich mich selbstverständlich immer in erstgenannter Gruppe wiedergefunden. Argumente mit dem Charme eines Buches mit Tinte auf Papier gedruckt kommentierte ich – muss ich leider eingestehen – höchstens mit einem kurzen Lächeln.</p>
<p>Doch die Tage ist ein Buch in meine Hände geraten. Und dieses hat mich dann doch dazu gebracht, ein wenig von meinem Standpunkt abzuweichen. Ich will das mal zusammenfassen: Schwarzer Leineneinband; kein Leder, aber das tut ihm nichts weg; goldene Prägung auf dem Einband. Gedruckt wurde das Ding im Jahr 1970, was es nebenbei bemerkt nur zum zweitältesten Buch in meinem Besitz macht. Das merkwürdige ist meiner Meinung nach aber, dass das Buch hier zwar recht edel aussieht, aber gleichzeitig so, als wäre es ein ganz gewöhnliches Buch. Wie ein Spießer-Buch, das nicht spießen will.</p>
<p>Wenn ich resümmiere, dann ist das mit dem Charme vielleicht doch richtig. Wenn man nur nicht das Gefühl haben müsste, jede falsche Bewegung könnte das Buch vernichten. Papier und elektronische Gerätschaft befinden sich hier nämlich etwa in der gleichen Preisklasse.</p>
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		<title>Ganz knapp</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Oct 2009 15:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[dumm gelaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[negatives Stimmgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich weiß, dass das jetzt wohl keiner mehr hören will, aber mir gefällt das einfach zu sehr, als dass ich mir einen Kommentar dazu verkneifen könnte. Und vielleicht habt ihr ja den selben Humor wie ich und das wird auch für euch das intensivste Gelächter seit einer Woche.
Wisst ihr noch? Damals am 27. September? [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=388&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ja, ich weiß, dass das <em>jetzt </em>wohl keiner mehr hören will, aber mir gefällt das einfach zu sehr, als dass ich mir einen Kommentar dazu verkneifen könnte. Und vielleicht habt ihr ja den selben Humor wie ich und das wird auch für euch das intensivste Gelächter seit einer Woche.</p>
<p>Wisst ihr noch? Damals am 27. September? Unstrittig ist wohl, dass wohl jede Partei von sich behauptet, Gewinner zu sein. In der Regierung, am meisten absolut hinzugewonnen, am meisten relativ hinzugewonnen, nicht so viel verloren wie erwartet, …das ganze Spektrum eben. Aber einen gibt es, den hat es doch recht hart getroffen. Ich verleihe ihm das Prädikat &#8222;Verlierer der Bundestagswahl 2009&#8243;. Der Preis geht an <em>Axel Berg</em>.<span id="more-388"></span></p>
<p>Herr Berg kandidierte für die bayerische SPD. Uninformierte können jetzt vermuten, dass Herr Berg in den Bundestag einzieht. Das ist so nicht ganz korrekt. Herr Berg ist nämlich momentan Bundestagsabgeordneter. Er zieht also aus, was aber noch nicht so spektakulär ist. Mir macht es ja Spaß, was-wäre-wenn-Spiele zu veranstalten und Hypothesen durchzuprobieren. Hier sind also die Möglichkeiten, die Herr Berg gehabt hätte, weiterhin im Bundestag zu bleiben:</p>
<ol>
<li>Berg war Direktkandidat im Wahlkreis München-Nord. Dort erreichte er 55.691 Erststimmen. Ein tolles Ergebnis für einen SPD-Mann in so einem schwarzgeprägten Loch. Sein Kompagnon schaffte allerdings 1.470 Stimmen mehr. Anders ausgedrückt: Hätte er 1.471 Stimmen mehr gesammelt, könnte er in Berlin bleiben.</li>
<li>Gleichzeitig war er auf Platz 17 der Landesliste. Die bayerische SPD entsendet allerdings nur die ersten 16 davon nach Berlin. Für 594 Zweitstimmen mehr zu den 1.120.018 in Bayern abgegebenen fiele #17 an und Berg könnte in Berlin bleiben.</li>
<li>Der letzte kommt jetzt nicht ganz so lustig, wie ich mir das vorher vorgestellt hab, da sich von den vorläufigen zu den endgültigen Ergebnissen leider einige Stimmenanteile verschoben haben, aber hier trotzdem: Hätte Axel Berg in Bremen angerufen, die sollten da mit dem Wahlkampf einen Tag eher aufhören und sich von dem Geld stattdessen alle ein Eis kaufen, wäre die SPD in Bremen vielleicht auf mindestens 600 – hier unter Umständen die dramaturgische Steigerung auf unter 300 denken, die es in den vorläufigen Ergebnissen waren – Zweitstimmen <em>weniger </em>gekommen. Diese 600 Stimmen weniger in Bremen hätten dazu geführt, dass sozusagen als sitzbekommendes Land nicht Bremen sondern Bayern an die Reihe kommt, also einen Sitz mehr erhält: Den von Herrn Berg. Bremen widerrum hätte daraus keinen Schaden, weil es ihre (momentan zwei) Proporz-SPD-Mandate über Direktmandate erhält. Bei weniger Stimmen fiele nur noch ein Proporz-Mandat an, aber es bliebe immer noch bei den zwei Direktmandaten. Man spricht von negativem Stimmgewicht.</li>
</ol>
<p>Für mich ist das so erheiternd, dass bei ca. 40 Millionen Wählern (für die zukünftig im Bundestag vertretenen Parteien) auf 622 Sitze im Schnitt mehr als 65.000 Stimmen auf einen Abgeordneten fallen. Herr Berg hat es auf hat es geschafft, auf zwei verschiedene Weisen – Methode 1 hat mit den Methoden 2 und 3 nichts zu tun – die Wiederwahl zu verfehlen. Und das mit Stimmenzahlen, die nur extrem klein gegenüber dieser theoretischen Grenze sind.</p>
<p>Und nur um das klarzustellen: Ich hege keinen persönlichen Groll gegen Herrn Berg. Seine bisherigen politischen Handlungen (außer die  ablehnende Abstimmung im Bundestag, die eine Wahlrechtsreform erreichen wollte, mit dem Ziel, negatives Stimmgewicht zu verhindern) haben absolut keinen Einfluss auf diesen Text.</p>
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		<title>Flagge zeigen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 10:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sicher ist dem Einen oder dem Anderen schon aufgefallen, dass die eine oder andere Webseite mit Hintergrundgrafiken &#8222;geschmückt&#8220; sind, die sehr häufig aus gekachelten Einzelteilen aufgebaut sind. Bisher bin größtenteils auf solchen Seiten gelandet, die, soweit sie von dem Fliesen-Ding Gebrauch machen, sich auf solche Kacheln beschränken, die auch richtig kacheln – also einen nahtlosen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=382&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Sicher ist dem Einen oder dem Anderen schon aufgefallen, dass die eine oder andere Webseite mit Hintergrundgrafiken &#8222;geschmückt&#8220; sind, die sehr häufig aus gekachelten Einzelteilen aufgebaut sind. Bisher bin größtenteils auf solchen Seiten gelandet, die, soweit sie von dem Fliesen-Ding Gebrauch machen, sich auf solche Kacheln beschränken, die auch richtig kacheln – also einen nahtlosen Übergang bilden – oder bei denen es wenigstens nicht so auffällt, wenn die dies nicht tun.</p>
<p>Bis neulich. Ich wurde an einem Ort mit gleich zwei Sünden konfrontiert. Jemand hatte die <em>bayerische Staatsflagge</em> (in der Wacken-Ausführung) als Gestaltungsmerkmal auserkoren. Natürlich war dies ein Politiker, aber darum gehts hier nicht. Unter Umständen kann man es akzeptieren, dass der die Staatsflagge ausgesucht hat. Aber bei einem Muster, das ja geradezu erstellt wurde um zu kacheln und es am Ende nicht tut. Zumindest ich empfinde da großes Unbehaben. Ich bin da vielleicht ein kleiner <em>Adrian Monk</em>.<span id="more-382"></span></p>
<p>Ein kleiner Crashkurs zur Entstehung: Die aus kleinen Schnipsel bestehenden Hintergrundbilder haben hauptsächlich folgende zwei Vorteile: Einerseits verringert sich die Ladezeit, da nur das Muster einer &#8222;Fliese&#8220; und nicht der ganzen &#8222;Wand&#8220; geladen werden muss. Auch heute mag es ja noch Personen geben, die noch kein DSL haben und es vielleicht zu schätzen wissen, wenn man auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nimmt und ihnen statt der einem verfolgenden Flash-Elemente wenigstens ein paar Bits des Hintergunds erspart. Desweiteren lassen sich die Abmessungen der gerenderten Seite selten im Vorhinein angeben. Wegen verschiedener Monitorauflösungen und dynamischem Content spart man sich das Ganze und lässt es den Browser wie den Handwerker erledigen: Fliesen legen bis kein Platz mehr ist.</p>
<p>Aber zurück zu den Kacheln. Als ich gesehen habe, dass auf dieser Seite alle paar hundert Pixel eine harte Kante war, wollte ich mich ursprünglich darüber lustig machen. Dann jedoch stellte ich fest, dass die Flagge so ziemlich das ungeeignetste Muster für eine Kachelung im Netz hat. Ohne den mathematischen Beweis zu erbracht zu haben – Nichtexistenzbeweise sind nicht mein Fall – denke ich, dass es unmöglich ist, die Flagge korrekt zu beschneiden, so dass diese auch nahtlos übergeht und sich regelmäßig wiederholt. Und zwar horizontal und vertikal.</p>
<p>Anfangs waren die schräg angeordneten Wacken ja möglicherweise sinnvoll. Wenn so ein Stück Stoff an die Wand gehangen wird, dann ist nicht ohne Weiteres erkennbar, ob es schief hängt oder nicht. Oder wenn die Frässchablone des Schreiners verrutscht. Aus genau diesen Gründen wäre ja durchaus erstrebenswert, runde Bilderrahmen voranzutreiben. Ein Unterfangen, das möglicherweise momentan von der Wasserwaagenlobby verhindert wird. Heute sieht die Welt anders aus. Innerhalb weniger Sekunden ist eine entsprechende Grafik auf der eigenen Homepage eingebunden und durch ein Ersetzen weniger Zeichen oder Klicken weniger Knöpfe ist der komplette Bildschirm vollgepflastert. Ob das gut aussieht, ist zweitrangig. Ja, vielleicht brauchen wir eine neue Staatsflagge.</p>
<p>…Vielleicht soll man es aber auch einfach bleiben lassen, die jetzige auf die Homepage zu packen.</p>
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		<title>Wissenstrichter-Podcast</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/08/12/wissenstrichter-podcast/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 13:03:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[#blog4cre]]></category>
		<category><![CDATA[Chaosradio Express]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Pritlove]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem äußerst noblen Bestreben, die Weltherrschaft den Weltfrieden herbeizuführen, bittet Tim Pritlove um eine groß angelegte Rückmeldung zu einer seiner Podcasts: Dem Chaosradio Express. Tim ergründet in jeder Episode mit (meist) einem Gast ein technisches oder gesellschaftliches Thema, größtenteils aus der Geek-Ecke. Als Belohnung gibts – wie passend – mehr von dem Ganzen.
Ich stelle [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=374&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In seinem äußerst noblen Bestreben, <span style="text-decoration:line-through;">die Weltherrschaft</span> den Weltfrieden herbeizuführen, <a title="The Lunatic Fringe – CRE: Kettenblogging für den Weltfrieden" href="http://tim.geekheim.de/2009/08/09/cre-kettenblogging-fr-den-weltfrieden/" target="_blank">bittet</a> <em>Tim Pritlove</em> um eine groß angelegte Rückmeldung zu einer seiner Podcasts: Dem <a title="Chaosradio Express" href="http://chaosradio.ccc.de/chaosradio_express.html" target="_blank"><em>Chaosradio Express</em></a>. Tim ergründet in jeder Episode mit (meist) einem Gast ein technisches oder gesellschaftliches Thema, größtenteils aus der Geek-Ecke. Als Belohnung gibts – wie passend – mehr von dem Ganzen.</p>
<p>Ich stelle jetzt einfach mal meine drei liebsten CRE-Folgen vor, wobei ich klipp und klar sage: Je nachdem, für was man sich interessiert, wird sicher jeder seine eigenen Themenvorlieben haben. Und ich muss gestehen, dass ich noch nicht mit allen durch bin.</p>
<ul>
<li>128: <em>Wahlrecht und Wahlsysteme</em> – für den Statistiker</li>
<li>098: <em>Der Mifare-Hack</em> – für den Sachen-Auseinanderbauer</li>
<li>106: <em>Mikrokopter</em> – für den Bastler</li>
</ul>
<p>Mein Vorschlag: einmal die vollständige Liste der bereits erledigten Themen durchstöbern und dann die Lauscher ausrichten. Überhaupt böte sich ein CRE-Podcast für so undenkbar viele Themen an, dass die Lebenserwartung Tims oder die der Hörerschaft den Gedanken an eine von Chaosradio Express verdrängte Wikipedia bereits im Keim erstickt, aber in der Zwischenzeit erfreue ich mich einfach an den bisherigen und weiteren Episoden.<br />
Insofern: Danke Tim!</p>
<p>Zum Schluß noch ein paar Worte zum Konzept: Die Dauer finde ich einen ziemlich guten Kompromiss zwischen einem notwendigen Eingehen auf die thematischen Punkte und einem Podcast, den man noch anhören kann ohne zwischendurch mal unterbrechen zu müssen. Von Empfehlungen von einzelnen Leuten, doch bitte vor dem Interview eine Art Agenda zu erstellen, an die man sich halten soll, bin ich kein Freund. Das gelegentliche Abschweifen gibt dem Interview durchaus einen gewissen Charme und hilft hin und wieder auch dem Verständnis.</p>
<p>Entsprechend den Vorgaben der Aktion als Blogkette gibts hier die Verkettung:<br />
zurück zu <a title="Arbeitsklimablog – Off-Topic in der Blogsommerurlaubspause, aber gern geschehen" href="http://arbeitsklimablog.wordpress.com/2009/08/12/off-topic-in-der-blogsommerurlaubspause-aber-gern-geschehen/">#72 (Arbeitsklimablog)</a> und weiter zu <a title="Stud - Blog - Geographische Forschungsreise eines Ra(s)tlosen - Blog-Auftakt: &quot;Die Chorologie des Interrete&quot;" href="http://cityfellows.de/2009/08/12/blog-auftakt-die-chorologie-des-interrete/">#74 (Stud &#8211; Blog &#8211; Geographische Forschungsreise eines Ra(s)tlosen)</a></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/iamaway.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/iamaway.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/iamaway.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/iamaway.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/iamaway.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/iamaway.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/iamaway.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/iamaway.wordpress.com/374/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/iamaway.wordpress.com/374/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/iamaway.wordpress.com/374/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=374&subd=iamaway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Who the hell wants to hear actors talk?</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/08/01/filmmusik/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 01:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Soundtrack]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin auf eine Aktion von Äwe vom Nymphental aufmerksam gemacht worden, in welcher die besten Soundtracks gesucht werden. Als sowohl Film- als auch Musikfanat kann ich nicht widerstehen und begebe mich auf die Suche nach einer Auswahl, von welcher ich glaube, sie ist eine Bereicherung für die Ohren. Zu jedem der Filme gibts einen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=372&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich bin auf <a title="Soundtracks gesucht" href="http://web683.server9.greatweb.de/News.php?subaction=showfull&amp;id=1247506375&amp;archive=&amp;start_from=&amp;ucat=&amp;" target="_blank">eine Aktion</a> von Äwe vom <a title="Nymphental" href="http://nymphental.org" target="_blank">Nymphental</a> aufmerksam gemacht worden, in welcher die besten Soundtracks gesucht werden. Als sowohl Film- als auch Musikfanat kann ich nicht widerstehen und begebe mich auf die Suche nach einer Auswahl, von welcher ich glaube, sie ist eine Bereicherung für die Ohren. Zu jedem der Filme gibts einen Titel. Die Liste selbst habe ich mal nicht nach Gefallen oder ähnlichen Kriterien sondern der Einfachheit alphabetisch nach Filmtitel sortiert. Links auf YouTube oder ähnliches gibts von mir leider nicht, aber ich denke, die Lieder zum Reinhören sollten trotzdem bei Bedarf leicht zu finden sein. Ich wünsche ein angenehmes Hörerlebnis.<span id="more-372"></span></p>
<ol>
<li><em>28 Weeks Later</em>: Ich musste feststellen, dass sich der Soundtrack von <em>John Murphy</em> alleine nicht wirklich so gut anhört, wie ich es mir erhofft hatte. Im Film selbst hingegen untermalt er die Szenen perfekt. Als Vorzeigeobjekt ausgewählt: <em>Don Abandons Alice</em>.</li>
<li><em>American Beauty</em>: Aus der Kategorie &#8222;weniger ist mehr&#8220; gibt es diesen Soundtrack von <em>Thomas Newman</em>. <em>Any Other Name</em> dürfte dabei sehr vielen bekannt sein und eignet sich wie kaum etwas anderes zur Entspannung.</li>
<li><em>Braveheart</em>: Ich habe mir den Soundtrack wegen dem Theme von <em>James Horner</em> zugelegt. Zugegeben: Die anderen Titel sind auch toll, aber bei mir lief unverhältnismäßig oft das Theme.</li>
<li><em>From Dusk Till Dawn</em>: Ich weiß nicht, wie oft ich mir den Beginn des Films angesehen habe, bis ich den Soundtrack in Händen hielt. Aber <em>Dark Night</em> von den <em>Blasters </em>gefällt mir besonders. Natürlich sind auch die anderen Tracks der Platte hörenswert.</li>
<li><em>Juno</em>: Ein Soundtrack mit Spaß-Garantie. Die Titel kommen aus der Indie- und Oldie-Ecke. Zum Reinhören empfehle ich <em>Tire Swing</em> von <em>Kimya Dawson</em> – einer Interpretin, deren Lieder sich irgendwie anders anhören, als alles bisher gehörte. Achtung: Nistet sich extrem schnell als Ohrwurm ein.</li>
<li><em>King Arthur</em>: Ich habe hier den Film selbst leider noch nicht gesehen. Via Radio bin ich auf &#8222;<em>All of Them!</em>&#8220; von <em>Hans Zimmer</em> gestoßen. Genial! Anders kann man das nicht ausdrücken. Mir ist nicht bekannt, wie der Titel im Film eingesetzt wird, aber es ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die bewegenste Szene des Films.</li>
<li><em>Koyaanisquatsi</em>: Daraus gleichnamiger Titel von <em>Philip Glass</em>. <em>So</em> verwendet man Orgeln!</li>
<li><em>Pulp Fiction</em>: Dies war mein erster Soundtrack, und es war eine tolle Investition. Einer, der sicherlich die Messlatte für Filmmusik höher gehängt hat, wie es in meinen Augen der Streifen selbst auch für Filme gemacht hat. Meine Empfehlung: <em>The Revels</em> mit <em>Comanche</em>.</li>
<li><em>Requiem for a Dream</em>: Wenn es eine Wunderwaffe für Regisseure gibt – eine Möglichkeit, jeder Szene einen dramatischen Effekt hinzuzufügen – dann ist es <em>Lux Aeterna</em> von <em>Clint Mansell</em>. Unbeschreiblich.</li>
<li><em>The Rock</em>: Ein orchestraler Soundtrack genau nach meinem Geschmack. Die (langen) Titel selbst haben dabei ihre eigene &#8222;Spannungskurve&#8220;. Mein Favorit auf der Scheibe: <em>Hummel Gets The Rockets</em>, wieder vom Meister der orchestralen Filmmusik, <em>Hans Zimmer</em>.</li>
</ol>
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	</item>
		<item>
		<title>Tat was unfair.</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/07/25/tat-was-unfair/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 13:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[dumm gelaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefangenendilemma]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Spieltheorie gibt es eine recht prominente Situation mit dem Namen Gefangenendilemma. Eine Situation, in welcher zwei Parteien eine Entscheidung treffen zu kooperieren, oder eben jenes zu unterlassen. Insgesamt ergibt sich der maximale Erfolg aus der gemeinsamen Kooperation. Jeder kann aber seinen Erfolg erhöhen, indem er nicht kooperiert, während der andere dies trotzdem tut.
Wir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=368&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In der Spieltheorie gibt es eine recht prominente Situation mit dem Namen <em>Gefangenendilemma</em>. Eine Situation, in welcher zwei Parteien eine Entscheidung treffen zu kooperieren, oder eben jenes zu unterlassen. Insgesamt ergibt sich der maximale Erfolg aus der gemeinsamen Kooperation. Jeder kann aber seinen Erfolg erhöhen, indem er nicht kooperiert, während der andere dies trotzdem tut.</p>
<p>Wir wollen es jetzt nicht zu kompliziert werden lassen: Auf jeden Fall fand ich mich in einer ähnlichen Situation wieder. Kooperieren und riskieren, dass man mächtig abgewatscht wird oder die Kooperation verweigern und unter Umständen mit weniger nach Hause gehen, als möglich gewesen wäre. Und ganz nebenbei tickt die Uhr fleißig weiter.</p>
<p>Ich finde jetzt zwar die Spieltheorie spannend, aber Psychologie ist nicht so mein Ding: Ich hab mich mächtig in einigen Charakterwerten getäuscht. Während ich auf Zusammenarbeit setzte, hat mein Gegenüber schon längst den Rückwärtsgang eingelegt. Jetzt bleibt erst einmal Abwarten und Kucken, was kommt.</p>
<p><em>Edit am 30.07.09:</em> Rückwärtsgang und 360° Drehung! Das heißt in der Quitessenz, dass ich aus dem Schlamassel nochmal heil herausgekommen bin, was mich sicherlich freut. Das heißt aber auch, dass ich, was mein Vorgehen in solchen Situationen angeht, in Zukunft genauso planlos sein werde und keine Weisheiten mitnehmen kann, in der Art von &#8222;nur kein Risiko eingehen!&#8220; oder Vergleichbarem.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Luftpost</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 23:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Scherz]]></category>
		<category><![CDATA[Spicken]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschleif]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit folgendem Szenario möchte ich die Gelegenheit zur Erheiterung in einer Prüfungs-/Klausur-/Schulaufgabensituation geben. Im Vorfeld weise ich darauf hin, dass das Ganze nur bei Personal mit einem gewissen Mindestmaß an Humor ohne den Drang zur Überreaktion machen sollte. Und ich übernehme keine Verantwortung, sollte die zu verwirrende Person – unter Umständen auch nach dem Versuch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=361&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Mit folgendem Szenario möchte ich die Gelegenheit zur Erheiterung in einer Prüfungs-/Klausur-/Schulaufgabensituation geben. Im Vorfeld weise ich darauf hin, dass das Ganze nur bei Personal mit einem gewissen Mindestmaß an Humor ohne den Drang zur Überreaktion machen sollte. Und ich übernehme keine Verantwortung, sollte die zu verwirrende Person – unter Umständen auch nach dem Versuch einer mündlichen Klärung – von einem Unterschleif ausgehen.</p>
<p>Als Vorbereitung ist ein Komplize zu finden, welcher sich in der selben Situation wie man selbst befindet: Vor dem Schreiben einer beliebigen schriftlichen Arbeit. Dieser Komplize sollte sich aus später geschilderten Gründen so weit vom eigenen Sitzplatz wie möglich befinden. Bestenfalls wird zur Arbeit selbst ein zusätzliches Schmierblatt für Nebenrechnungen o. Ä. verwendet werden kann, aber von welchem die Abgabe gefordert wird. Und eventuell noch, wobei man für die Voraussetzungen nicht zu wählerisch sein sollte, dass man vor der Abgabe nichts von dieser Abgabepflicht weiß.<span id="more-361"></span></p>
<p>Nun zur eigentlichen Aktion: Man vereinbart mit seinem Gegenüber einen Diskussionsverlauf in der Art, dass die eine Person etwa ob der Antwort auf die x-te Frage erkundigt. Als &#8222;Antwort&#8220; gibt es entweder die wirkliche Lösung oder einen langweiligeren Spruch wie &#8222;<em>Sorry, keine Zeit für dich!</em>&#8222;. Jeder schreibt dabei seinen Satz auf sein Notizzettel. Um zu vermeiden, dass man wirklich Probleme bekommt, sollte man es vielleicht vermeiden, eine andere Handschrift für den Zettel zu verwenden als für die eigentliche Arbeit. Im Anschluss ist der Zettel mit papierfliegertypischen Knickfalten auszustatten. Es ist jedoch davon abzusehen, wirklich mit dem fertigen Objekt zu werfen. Dann heißt es nur abwarten (wobei in der Zwischenzeit durchaus auch die Fragen des Tests beantwortet werden können) und am Ende alles abgeben.</p>
<p>Für die korrigierende Person entsteht selbstverständlich mindestens kurzfristig der Eindruck, dass es sich um einen Unterschleif handelt. Komisch vorkommen sollte ihr aber – ein gewisses Mindestmaß an Intelligenz vorausgesetzt – dass</p>
<ul>
<li>die Kommunikation (sollte die obige Empfehlung beachtet worden sein) zielgenau quer durch den ganzen Raum geschehen sollte, ohne dass die Aufsicht etwas bemerkt hätte, und</li>
<li>jeder Zettel (wenn eigene Handschrift verwendet wurde) sich <em>beim Autor</em> befindet, und sich damit vier Flieger durch den Raum geflogen sein müssten.</li>
</ul>
<p>Schwächen in dem Plan und damit auch Argumentationshilfen, sollte man letztendlich doch des Unterschleifs bezichtigt werden, sind:</p>
<ul>
<li>In dem Fall, dass vorher schon bekannt ist, dass man den Zettel mit abgeben muss, müsste man schon ziemlich doof sein, sollte man ihn zum Spicken verwenden.</li>
<li>In einer realen Situation wäre es in den meisten Fällen wäre es wohl weniger auffällig und genauso effizient, würde man nicht an das andere Ende des Raums schreiben sondern an eine <em>benachbarte </em>Person.</li>
<li>Unabhängig davon, an wen man schreibt, wäre es sinnvoller gewesen, die Antwort auf den Fragewisch zu schreiben und nicht einen anderen Zettel zu verwenden. Besonders, da jeder zweimal geworfen werden müsste.</li>
</ul>
<p>Eigentlich ist das ein recht langweiliger Scherz, sieht man ja nicht die Reaktion des Opfers, wenn er offenbart wird. Aber ich denke doch, dass es den Aufwand wert wäre. Insbesondere dann, wenn der Korrektor nicht der Hellste ist.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zahlenspiele</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 15:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Koch-Mehrin]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die Spitzenkandidatin der FDP für die Europawahl 2009 nicht gerade durch ihre Anwesenheit in den entsprechenden Gremien geglänzt hat. Die ursprünglichen Zahlen des Parlaments wurden zwar relativ schnell mit Berücksichtigung des Zeitraums, in dem Silvana Koch-Mehrin in Mutterschutz war, nach oben korrigiert. Das Problem ist jetzt, dass Frau [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=350&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>In den letzten Tagen wurde bekannt, dass die Spitzenkandidatin der <em>FDP </em>für die Europawahl 2009 nicht gerade durch ihre Anwesenheit in den entsprechenden Gremien geglänzt hat. Die ursprünglichen Zahlen des Parlaments wurden zwar relativ schnell mit Berücksichtigung des Zeitraums, in dem <em>Silvana Koch-Mehrin</em> in Mutterschutz war, nach oben korrigiert. Das Problem ist jetzt, dass Frau Koch-Mehrin nicht auf die korrigierten Zahlen kommt.</p>
<p>Aus der <a title="Präsenzlisten-Presseerklärung" href="http://www.koch-mehrin.de/files/18699/Praesenzlisten.pdf" target="_blank">Presseerklärung</a> geht hervor, dass die korrekte Methode zur Berechnung die Addition der Mutterschutztage zu den Anwesenheitstagen sei und nicht die Subtraktion der Mutterschutztage von der Zahl der stattgefundenen Sitzungen. Alles nach den &#8222;Regularien des <em>Europäischen Parlaments</em>&#8222;. Diese habe ich zwar bis jetzt nicht finden können, aber <em>das </em>ist jetzt kein Vorwurf an die Politikerin, wenn auch eine Quellenangabe nicht geschadet hätte.<span id="more-350"></span></p>
<p>Es sei einmal dahingestellt, was die <em>richtige </em>Art ist, die Quote zu ermitteln. Was ist aber die <em>sinnvolle </em>Art? Erst einmal geht es hier um die <em>Anwesenheit</em>. Die Produktivität interessiert hier erst einmal nicht. Aber selbst wenn man für die Anwesenheit berücksichtigt, dass oben genannte Person in Mutterschutz war, was ich ihr keinesfalls verübeln möchte, so sollte &#8222;Anwesehneitszeit&#8220; dennoch ausdrücken, dass man eine bestimmte Menge der möglichen Termine wahrgenommen hat. Führt man eine Größe mit der Bezeichnung &#8222;<em>Anwesenheits- oder in-Mutterschutz-Befindlichkeit</em>&#8220; ein, bin ich der Erste (oder nach Frau Koch-Mehrin halt der Zweite), der auf die andere Art rechnen will. Aber <em>so </em>ist das ja witzlos.</p>
<p>Weiterhin verwendet man dieses Berechnungsverfahren wohl bei keiner anderen Gelegenheit. Der Spitzensportler kann sich ja  auch keine Goldmedallienquote verschönern, wenn er einmal nicht bei den Olympischen Spielen mitmachen kann. Und bei der Polizei wird nach dem Einstellen der Ermittlungen auch kein Häkchen bei &#8222;Hätten wir geschnappt, wenn wir weiter gemacht hätten&#8220; gesetzt. Läuft auf folgendes raus: Hätte man ihr es zugetraut, dass Silvana Koch-Mehrin – hätte sie denn mehr Zeit gehabt – öfter an den Veranstaltungen teilgenommen hätte? Wohl kaum!</p>
<p>Um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen entstand aus der Diskussion mit einem Kommilitonen vor einiger Zeit die Idee, bei Wahlen etwas wie eine <em>&#8222;leere Liste&#8220;</em> einzuführen. Als für alle frustrierten Wahlberechtigten zum Ungültig-Wählen macht man sein Kreuzchen bei dieser Liste. Im Gegensatz zu den ungültigen Stimmen gehen die Stimmen hierfür jedoch sehrwohl in die Sitzverteilung des Parlaments ein. Proportional zu den Stimmen für die Liste wird nämlich das Parlament aus leeren Stühlen bestehen. Die gibt es zwar jetzt auch schon hin und wieder, aber im neuen Entwurf hat man zudem noch den Vorteil, dass der leere Stuhl keine Diäten erhalten will.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Gewalt ist keine Lösung.</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/06/01/gewalt-ist-keine-loesung/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 09:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[dumm gelaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Bart]]></category>
		<category><![CDATA[Rasur]]></category>

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		<description><![CDATA[Oben getätigte Aussage bezieht sich, wie ich feststellen musste, nicht ausschließlich auf die Konfliktbewältigung, zu der man den Spruch ja sehr häufig hört. Vielmehr geht sie eher in die Richtung eines unumstößlichen Gesetzes. Eine Symbiose aus Newtons und Murphys Law.
Um es auf den Punkt zu bringen: Beim Trimmen eines Bartes ist stets darauf zu achten, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=348&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Oben getätigte Aussage bezieht sich, wie ich feststellen musste, nicht ausschließlich auf die Konfliktbewältigung, zu der man den Spruch ja sehr häufig hört. Vielmehr geht sie eher in die Richtung eines unumstößlichen Gesetzes. Eine Symbiose aus <em>Newtons </em>und <em>Murphys Law</em>.</p>
<p>Um es auf den Punkt zu bringen: Beim Trimmen eines Bartes ist stets darauf zu achten, dass durch den Vorgang des Aufdrücken des entsprechenden Gerätes die Haarlängeneinstellung dejustiert wird. So etwas passiert schneller als einem (ja, damt bin ich gemeint) lieb ist. Bemerkt wird das eigentlich recht schnell. Nur führt eine Berücksichtigung von Symmetrien letztendlich dazu, dass auch der Rest schonungslos gestutzt werden muss. Die ganze &#8222;Arbeit&#8220; von Wochen ist also für die Katze. Aber in einer Hinsicht bin ich zuversichtlich: Der kommt wieder.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Unverhofft kommt oft.</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 14:43:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist zum Teil erstaunlich, wie manche Dinge, denen man recht viel Zeit gewidmet hat, im Sand verlaufen. Andere widerum, die man anfangs eher in die Sinnlos-Schublade einordnen würde, erweisen sich als äußerst fruchtbar in Situationen, von welchen man nur wusste, dass man nicht in diese kommen möchte und jeden bemitleidet, der mit diesen zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=342&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Es ist zum Teil erstaunlich, wie manche Dinge, denen man recht viel Zeit gewidmet hat, im Sand verlaufen. Andere widerum, die man anfangs eher in die Sinnlos-Schublade einordnen würde, erweisen sich als äußerst fruchtbar in Situationen, von welchen man nur wusste, dass man nicht in diese kommen möchte und jeden bemitleidet, der mit diesen zu kämpfen hat. Das hat jetzt nichts mit Optimismus und Pessimismus zu tun, passiert es ja in beide Richtungen. Eher mit &#8222;Man kann das schlecht einschätzen&#8220;, aber das ist eher Nebensache.</p>
<p>Auf alle Fälle sitze ich hier sozusagen bestens vorbereitet am Eingang der Drachenhöhle und bedauere nur, dass ich mich nicht schon früher auf diesen Weg begeben habe. <em>&#8222;Komm her, du Ungeheuer!</em>&#8222;</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Play it again, Sam!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 15:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Alben]]></category>
		<category><![CDATA[last.fm]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederholung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der informierten Leser dürfte sich gleich im Klaren sein, dass der Titel hier ein falsches Zitat aus Casablanca ist. Im Original heißt es stattdessen &#8222;Play it once, Sam, for old times sake.&#8220; Aber auch, wenn ich den Titel nur gewählt habe, da er recht einprägsam das Thema anstößt, so trifft die Unterscheidung zwischen &#8222;Play it [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=330&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der informierten Leser dürfte sich gleich im Klaren sein, dass der Titel hier ein falsches Zitat aus Casablanca ist. Im Original heißt es stattdessen &#8222;Play it once, Sam, for old times sake.&#8220; Aber auch, wenn ich den Titel nur gewählt habe, da er recht einprägsam das Thema anstößt, so trifft die Unterscheidung zwischen &#8222;Play it <em>again</em>&#8220; und &#8222;Play it <em>once</em>&#8220; den Nagel doch viel eher auf den Kopf.</p>
<p>Es geht um Folgendes: Beim Hören enes Albums kommt es häufiger vor, dass ich einen Titel so gern mag, dass ich ihn mir durchaus einige Male hintereinander anhöre. Anstatt den Track aber automatisch wiederholen zu lassen – bei den meisten Abspielgeräten gibt es dazu eine Funktion mit der Bezeichnung &#8222;<em>Replay 1</em>&#8220; oder ähnlich – erledigt meinereiner das eher per Hand. Jetzt bin ich aber auch nicht der Schnellste bzw. habe ich meinen Kopf hin und wieder bei anderen Dingen, was wiederum darin resultiert, dass der Titel hinter dem mir gefallenden auch einige Male gespielt wird.<span id="more-330"></span></p>
<p>Da ich jetzt wieder ein paar Stunden Zeit hatte, dachte ich mir, das sollte einmal jemand untersuchen. Jetzt maße ich mir nicht an, über gute und schlechte Titel zu urteilen. Naja, ich denke zumindest in einem solchen Versuch hätte das nichts zu suchen. Als Kriterium zählen also nicht &#8222;gute Titel&#8220; auf Alben sondern deren Singleauskopplungen. Sozusagen in der Hoffnung, der Interpret oder das Label hat auch einen guten Titel ausgekoppelt. Nun musste natürlich vor und nach der Singleauskopplung ein Titel vorhanden sein, welcher selbst keine Singleauskopplung ist. Der dem Tripel folgende Track sollte auch keine sein, um ein Szenario wie &#8222;<em>Ach, der Track gerade gefällt mir nicht, aber anschließend kommt ja wieder etwas Besseres</em>&#8220; auszuschließen. Soviel zu den Regeln.</p>
<p>Quelle für die Daten sind die Hörer- und Playcounts auf last.fm. Ich überprüfte insgesamt 40 (nicht recht viel, aber die Datenerhebung ist nicht sonderlich einfach) Singleauskopplungen aus diversen Alben – wahlweise Nummer-Eins-Singles oder Singles aus Nummer-Eins-Alben. Doch genug des Hickhack! Hier die Ergebnisse:</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-335 aligncenter" title="Trackverhältnis" src="http://iamaway.files.wordpress.com/2009/05/musikauswertung-tracks.png?w=300&#038;h=88" alt="Verhältnis der gescrobbelten Tracks" width="300" height="88" /></p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-336 aligncenter" title="Hörerverhältnis" src="http://iamaway.files.wordpress.com/2009/05/musikauswertung-hoerer.png?w=300&#038;h=91" alt="Verhältnis der Hörer" width="300" height="91" /></p>
<p>Oben dargestellt ist der Boxplot (mit 25%- und 75%-Quantil) des Verhältnisses der gescrobbelten Tracks – also Scrobbles des Tracks <em>nach </em>der Single zu Scrobbles des Tracks <em>vor </em>der Single. Darunter dementsprechend das Verhältnis der Hörer. Der Median liegt bei 1,05 bzw. 1,02. Der Mittelwert ist hier nicht wirklich anwenden, da besonders bei Alben mit wenigen Hörern das Verhältnis recht stark abdriftet. Trotzdem: Man kommt also auf 5% mehr gehörter Titel nach einer Singleauskopplung. Ob dieser Sachverhalt irgendwem irgendetwas bringt, das wage ich jedoch zu bezweifeln.</p>
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			<media:title type="html">Trackverhältnis</media:title>
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			<media:title type="html">Hörerverhältnis</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ich will euer Blut.</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/04/26/ich-will-euer-blut/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 11:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gendiagnostikgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Rabatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Niemand darf wegen seiner oder der genetischen Eigenschaften einer genetisch verwandten Person, wegen der Vornahme oder Nichtvornahme einer genetischen Untersuchung oder Analyse bei sich oder einer genetisch verwandten Person oder wegen des Ergebnisses einer solchen Untersuchung oder Analyse benachteiligt werden.
Entwurf des Gendiagnostikgesetzes, §4, Absatz 1
Hach, das hört sich doch toll an, nicht?
Aber andererseits muss ja [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=322&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><blockquote><p>Niemand darf wegen seiner oder der genetischen Eigenschaften einer genetisch verwandten Person, wegen der Vornahme oder Nichtvornahme einer genetischen Untersuchung oder Analyse bei sich oder einer genetisch verwandten Person oder wegen des Ergebnisses einer solchen Untersuchung oder Analyse benachteiligt werden.</p></blockquote>
<p style="text-align:right;"><em>Entwurf des Gendiagnostikgesetzes, §4, Absatz 1</em></p>
<p style="text-align:left;">Hach, das hört sich doch toll an, nicht?</p>
<p style="text-align:left;">Aber andererseits muss ja der Versicherer nicht einmal einen Gentest fordern, wenn er die Sache nur geschickt anstellt. Ich bin kein Jurist, aber bei der Sache würde ich doch lieber mal nachbohren: Muss das Unternehmen denn die benachteiligen, die das &#8222;schlechtere&#8220; Erbmaterial haben?</p>
<blockquote><p>V: &#8222;Das macht dann voraussichtlich vier Euro. Es sei denn, Sie weigern sich uns einen Gentest durchführen zu lassen. In diesem Fall müssen wir leider fünf Euro berechnen.&#8220;<br />
K: &#8222;Was bilden Sie sich ein? Ist ja unerhört.&#8220;<br />
V: &#8222;Oh, tut uns Leid, hier liegt ein Missverständnis meinerseits vor. Unser Service kostet fünf Euro. Es sei denn, Sie erlauben uns, einen Gentest durchzuführen. Sollten Sie das tun, können wir die für Sie anfallenden Kosten auf bis zu vier Euro reduzieren.&#8220;<br />
K: &#8222;Echt? Das ist aber praktisch.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align:left;">Ist ja das Gleiche? Nö. Es unterscheidet sich in der Hinsicht, als dass die eine Variante hunderttausende auf die Straße treiben und die Presse auf Hochtouren anprangern würde, die Andere hingegen bewirkt, dass etliche Leute Rabatte wittern und gleich nach dem Kuli für den Vertrag fragen würden. Ja, Geiz ist (immer noch) geil. Und wenn jeden Tag ein neues Institut in den Zeitungen prognostiziert, dass es mit der Wirtschaft den Bach runter geht, dann holt man sich wenigstens noch mit Rabatten und Bonuskarten alles raus, was man kriegen kann, ohne zu merken, dass man mächtig aufs Kreuz gelegt wird. Und wer meint, das macht kein Unternehmen, weil die Öffentlichkeit das merken und nicht tolerieren würde: <a title="Bahn kippt Bedienzuschlag - Focus online" href="http://www.focus.de/reisen/urlaubstipps/bahn/bahnpreiserhoehung-bahn-kippt-bedienzuschlag_aid_332779.html" target="_blank">Das</a> ist zwar kein Versicherungsunternehmen, aber die haben den Trend auch schon längst erkannt. Und die 20%-auf-alles-Firma hat auch nur den falschen Slogan gewählt. Ansonsten sind sie prima damit gefahren.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/iamaway.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/iamaway.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/iamaway.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/iamaway.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/iamaway.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/iamaway.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/iamaway.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/iamaway.wordpress.com/322/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/iamaway.wordpress.com/322/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/iamaway.wordpress.com/322/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=322&subd=iamaway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Philosophie für Ingenieure</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/04/20/philosophie-fur-ingenieure/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 12:35:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Not-Aus]]></category>
		<category><![CDATA[Roboter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man mit einem Industrieroboter, die allgemein gemeinsam haben dürften, dass sie sich nicht bewegen lassen, wenn sie ausgeschaltet sind, gegen den Not-Ausschalter fährt, muss man dann einen Schraubenschlüssel holen?
Und erklärt sich jemand bereit das zu testen? Steht ja nichts auf dem Spiel. Momentan dürften ja in etlichen Produktionshallen die Roboter lange Zeit nicht ausgelastet [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=310&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wenn man mit einem Industrieroboter, die allgemein gemeinsam haben dürften, dass sie sich nicht bewegen lassen, wenn sie ausgeschaltet sind, gegen den Not-Ausschalter fährt, muss man dann einen Schraubenschlüssel holen?</p>
<p>Und erklärt sich jemand bereit das zu testen? Steht ja nichts auf dem Spiel. Momentan dürften ja in etlichen Produktionshallen die Roboter lange Zeit nicht ausgelastet sein.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/iamaway.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/iamaway.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/iamaway.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/iamaway.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/iamaway.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/iamaway.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/iamaway.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/iamaway.wordpress.com/310/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/iamaway.wordpress.com/310/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/iamaway.wordpress.com/310/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=310&subd=iamaway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Travis</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>unbelehrbar</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/04/15/unbelehrbar/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 21:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Meckern]]></category>
		<category><![CDATA[Außerirdische]]></category>
		<category><![CDATA[Drehbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[knowing]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann werden es die Leute lernen? In Filmen können allgemein die abwegigsten Handlungen vorkommen. Das würde in der heutigen Zeit kaum mehr jemanden stören, sind wir ja einige Dinge gewohnt. Aber eines sollten sich die Drehbuchautoren hinter die Ohren schreiben. Sozusagen als goldene Regel fürs Filmgewerbe.
Außerirdische, die einfach nebenbei in die Handlung integriert werden, sind [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=314&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Wann werden es die Leute lernen? In Filmen können allgemein die abwegigsten Handlungen vorkommen. Das würde in der heutigen Zeit kaum mehr jemanden stören, sind wir ja einige Dinge gewohnt. Aber eines sollten sich die Drehbuchautoren hinter die Ohren schreiben. Sozusagen als goldene Regel fürs Filmgewerbe.</p>
<p>Außerirdische, die einfach nebenbei in die Handlung integriert werden, sind absolut tabu. Das soll nicht falsch verstanden werden. Ich habe nichts gegen Filme mit Außerirdischen. Wenn sich der komplette Film um die Viecher dreht, dann kann das sehr gut gehen. <em>E.T.</em>, <em>Independence Day</em> oder <em>Alien</em> – klappt alles prima. Aber: Gibt es wirklich einen, der auf eine Handlung wie die von <em>Knowing </em>stolz ist? So etwas wäre als Drehbuchautor ein akzeptabler Grund, unter einem Pseudonym zu schreiben. Es folgt ein kleiner Spoiler, der über die bisherige Erwähnung von Außerirdischen hinausgeht. Dummerweise setze ich eine bekannte Handlung voraus. Sollte irgendjemand noch vor haben, den Film zu sehen, wovon ich dringend abrate, so sollte dieser jemand <em>nicht </em>weiterlesen.<span id="more-314"></span></p>
<p>Meine persönliche Theorie zu der Entstehung von solchen Handlungssträngen ist, dass es ursprünglich eine ist, die vollkommen ohne Aliens auskommt. Nun gibt es damit auch keine Rettungsschiffe, die ein paar Auserwählte von der Erde evakuieren. Ja, alle sterben, aber es wird eine Art Märtyrertod gestorben. Sie sterben für einen guten Film. Leider wird nun ein Screener veranstaltet, auf dem sich ein ausgewähltes Publikum den Film in einer Art Vorabfassung ansehen kann und bestimmte Elemente darin über Fragebögen bewertet. Viele Leute kritisierten hier wohl das Fehlen eines Happy Ends, nicht wissend, was sie damit anrichten. Und statt dass der Drehbuchautor zugäbe, dass es für einen solchen Film kein Happy End geben könne, wird von dem kleinen Schlamassel direkt in den Großen hineingesteuert: <em>Deus ex machina</em>. Allerdings sind die &#8222;Helden&#8220; des Films – damit ist nicht John Koestler (Nicolas Cage) gemeint, da dessen Leistung abgesehen von der Überreichung des Souvenirs am Ende exakt bei Null liegt – ja nicht spontan aufgetaucht, haben sie sich ja unnötigerweise Jahre vorher bereits durch die Bekanntmachung der Liste offenbart. Wenn die das gelassen hätten, wäre es wesentlich besser gewesen. Und zwar in doppelter Hinsicht: Lucinda wäre nicht durchgedreht, was ganz im Sinn der als Retter auftretenden Außerirdischen sein sollte, und es gäbe keine Handlung für einen Film, was mir eben diesen erspart hätte.</p>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>unauffindbar?</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/04/07/unauffindbar/</link>
		<comments>http://iamaway.wordpress.com/2009/04/07/unauffindbar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 22:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geocaching]]></category>
		<category><![CDATA[Google Earth]]></category>

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		<description><![CDATA[Hin und wieder mag es vorkommen, dass man beim Geocachen an einer Station nicht weiter kommt. Das liegt eher daran, dass die beschriebenen Details verändert wurden, als dass man wirklich absolut auf dem Schlauch steht. Letzteres ist eher der Fall, wenn man am Zielort herumsucht. Aber nehmen wir einmal an, ein für den Cache erforderlicher [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=289&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hin und wieder mag es vorkommen, dass man beim Geocachen an einer Station nicht weiter kommt. Das liegt eher daran, dass die beschriebenen Details verändert wurden, als dass man wirklich absolut auf dem Schlauch steht. Letzteres ist eher der Fall, wenn man am Zielort herumsucht. Aber nehmen wir einmal an, ein für den Cache erforderlicher Wegweiser wurde abmontiert. Die Zahl der Schilder fließt in die Finalkoordinaten ein. Ergo: Kein Schild, kein Cache.</p>
<p>Die naheliegende Vorgehensweise wäre es, die Suche abzubrechen, nach Hause zu fahren, eine erforderliche Wartung des Caches zu melden, und es eventuell ein paar Wochen später wieder zu versuchen, wenn entweder die Beschreibung abgeändert oder der Cache umgesiedelt wurde. Dabei gibt es einen riesigen Haken: Die Reise war an dem Tag umsonst.</p>
<p>Aus dieser Problemstellung und ein Bisschen Langeweile resultierte nun ein Programm, welches alle in Frage kommenden Koordinaten für die letzte Station so weit wie möglich einschränkt, je nachdem, wieviel man über die Herkunft der Zahlen weiß. Am Ende erhält man eine Liste aller Koordinaten. Alles wird dann benutzerfreundlich fertig als KML-Datei exportiert – also Google Earth-kompatibel aufbereitet. Ist eine Koordinate mitten in einem Haus, fällt der zugehörige Wert der Variable weg.</p>
<p>Das hört sich alles super an. Haken an der Sache sind halt, dass meinereiner unterwegs weder das Programm noch Earth dabei hat. Selbst wenn dem so wäre, liegen die zurückgegebenen Koordinaten meist auch an Positionen, bei denen man den Aufenthaltsort trotz Satellitenbild nicht ausschließen kann. Die Usability liegt damit bei etwa Null. Ach ja: Für diejenigen, die jetzt unter dieser Herangehensweise die Möglichkeit des Mogelns beim Cachen vermuten, da man ja die Finalkoordinaten auch ermitteln könnte, ohne je überhaupt eine der anderen Stationen zu besuchen: Bei einem normalen Multicache bekommt man leicht an die 50 Positionen in einem Bereich, der sich etwa über einen Quadratkilometer erstreckt. Bei Caches mit überdurchschnittlichen Stationen sieht man sogar den Untergrund vor lauter Placemarks nicht. Wenn man für die reguläre Route nicht gerade eine Felswand erklimmen müsste, dann ist die herkömliche Stationen-abklapper-Methode <em>wesentlich </em>angenehmer und schneller.</p>
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	</item>
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		<title>das perfekte Verbrechen</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/03/29/das-perfekte-verbrechen/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 11:10:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Heilbronner Phantom]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem von den Ermittlungsbehörden wird ja häufig behauptet, ein perfektes Verbrechen gäbe es nicht. Zwar kommen die realen Forensiker meist nicht an die Entsprechungen der verschiedensten Fernsehserien heran, aber wenn es schon möglich ist, verwertbare DNS ausgerissener Haare zu bekommen, dann tun sich Mörder schwer. Und hinterlässt man dann sogar noch einen Blutfleck, kann [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=293&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Vor allem von den Ermittlungsbehörden wird ja häufig behauptet, ein perfektes Verbrechen gäbe es nicht. Zwar kommen die realen Forensiker meist nicht an die Entsprechungen der verschiedensten Fernsehserien heran, aber wenn es schon möglich ist, verwertbare DNS ausgerissener Haare zu bekommen, dann tun sich Mörder schwer. Und hinterlässt man dann sogar noch einen Blutfleck, kann man seine Sachen eigentlich schon einpacken. Ich behaupte geradeheraus: &#8222;Es geht doch!&#8220; Wie geht man also vor?</p>
<p><em>Methode 1:</em> Den Tatort mit einem Tanklastzug voller hochexplosiver Flüssigkeiten vom Erdboden radieren? Eher nicht. Unabhängig von der Tatsache, dass ein Tanklastzug heutzutage relativ schwer zu beschaffen ist – vor allem, aber nicht nur, wenn er mit explosiven Flüssigkeiten gefüllt sein soll – führt das Fehlen eines solchen Gefährts meist zu tiefer Traurigkeit beim betroffenen Fuhrunternehmer. Das will man ja nicht. Noch dazu setzt sich der Fahrer eines Tanklastzugs voller hochexplosiver Flüssigkeiten nur unnötiger Gefahr aus.<span id="more-293"></span></p>
<p><em>Methode 2: </em>Die Tat in einem Ganzkörperschutzanzug verüben, wie sie etwa von mit hochansteckenden Krankheiten hantierenden Ärzten verwendet werden. Hört sich schon einmal besser an. So ein Anzug ist auch wesentlich einfacher zu beschaffen als ein Laster. Problem hier: Wenn irgendjemand einen auf der Straße entdeckt, wie man sich so zum potentiellen Tatort aufmacht, wird man diesen wohl nicht erreichen, da man vorher schon zehnmal von der Polizei durchsucht worden ist …soweit man die Tat nicht zufälligerweise am 31. Oktober verüben will.</p>
<p><em>Methode 3: </em>Anstatt zu verhindern, dass Beweismaterial am Tatort hinterlassen wird, beseitigt man die Beweise während den Ermittlungen ganz in Ruhe. Erfordernis hierfür: Ein Posten als Ermittler an &#8222;seinem&#8220; Fall. Polizist wäre akzeptabel. Oder Laborant in der Forensik. Haken an der Sache: Bis man einmal so weit ist, kann es ein schönes Weilchen dauern. Und auch wenn es hin und wieder nicht so aussieht: Die nehmen auch nicht <em>jeden </em>erstbesten Dahergelaufenen. Ja selbst wenn man den Posten hat: Was ist, wenn der Kollege an dem einen Tag den Job übernimmt? Tja, lieber etwas anderes überlegen.</p>
<p><em>Methode 4: </em>Wenn es nicht klappt, belastendes Beweismaterial zu verhindern und die Entfernung dieses belastenden Beweismaterials auch nicht sonderlich sicher funktioniert, dann muss man dafür sorgen, dass das belastende Beweismaterial nicht belastet. Klingt beim ersten Mal Lesen doof. Und beim Zweiten und Dritten sowieso. Aber überlegt doch mal: Wenn etwa der Ehepartner im gemeinsamen Haus ermordet wurde, dann ist doch der Verbliebene nicht etwa verdächtig, weil seine <em>Fingerabdrücke </em>im Haus gefunden wurden, sondern weil er etwa der Begünstigte der Lebensversicherung ist. Auch wenn das verstanden wurde, scheint das in dem von mir geschilderten Szenario erst einmal wenig hilfreich zu sein. Aber was ist, wenn man jetzt zufällig – und nun fällt&#8217;s einem wie Schuppen von den Augen, worauf ich hinaus will – in einer Firma arbeitet, die Wattestäbchen für die Ermittler herstellt? DNS hält sich zwar recht gut und ist mit aktuellen Verfahren leicht nachzuweisen. Einen Zeitstempel oder ähnliches dafür gibts aber nicht. Man kontaminiert also absichtlich einige Chargen Wattestäbchen und bringt diese in Umlauf. Wenn man die Analyse einiger Verbrechen abwartet, wird von den oben erwähnten erstbesten Dahergelaufenen nach der eigenen Person gefahndet. Und das ist dann auch das eigene Stichwort. <em>Jetzt </em>ist der geeignete Zeitpunkt die eigene Tat zu verüben. Sicher hinterlässt man Spuren, und mit ziemlicher Sicherheit werden diese auch aufgenommen. Aber was kümmert es? Nachher lässt sich nicht mehr feststellen, ob das Wattestäbchen schon <em>vor </em>der Tat kontaminiert war oder nicht. Und bis oben erwähnte erstbeste Dahergelaufene dahinter gekommen sind, dass sie eventuell die falschen Produkte verwendeten, derweil sind die <em>echten </em>Spuren schon längst beseitigt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>The first rule of censorship is…</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/03/26/first-rule-of-censorship/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 23:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Hausdurchsuchung]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[…you do not talk about censorship.
Beim Inhaber der Domain wikileaks.de wurde eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Wikileaks, für die, die noch nicht davon gehört haben, ist eine Organisation, die es Whistleblowern ermöglicht, anonym Dokumente zu veröffentlichen, welche im Interesse der Bevölkerung und einer freien Presse sind.
Auf deren Plattform wurden in letzter Zeit unter Anderem Listen von URLs [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=281&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>…you do not talk about censorship.</em></p>
<p>Beim Inhaber der Domain <em>wikileaks.de</em> wurde eine <a title="Hausdurchsuchung bei WikiLeaks.de Domaininhaber" href="http://wikileaks.de/wiki/Hausdurchsuchung_bei_WikiLeaks.de_Domaininhaber" target="_blank">Hausdurchsuchung durchgeführt</a>. <a title="Wikileaks" href="http://www.wikileaks.de" target="_blank"><em>Wikileaks</em></a>, für die, die noch nicht davon gehört haben, ist eine Organisation, die es Whistleblowern ermöglicht, anonym Dokumente zu veröffentlichen, welche im Interesse der Bevölkerung und einer freien Presse sind.</p>
<p>Auf deren Plattform wurden in letzter Zeit unter Anderem Listen von URLs veröffentlicht, die in anderen Staaten gesperrt werden. Eine Analyse der Daten – wie dies etwa von Florian Walther vom <a title="Scusiblog" href="http://scusiblog.org" target="_blank">scusiblog</a> durchgeführt wurde – ermöglicht es beispielsweise das Argument der Regierung zu entkräften, dass eine Zensur deshalb notwendig sei, da sich viele Server in Ländern befinden, in denen die Staatsanwaltschaft nicht handeln kann. Davon, dass ein Großteil der Listen wohl gar keine strafbaren Inhalte enthält, soll hier nicht einmal die Rede sein. <a title="Sydney Morning Herald" href="http://www.smh.com.au/national/dentists-website-on-leaked-blacklist-20090319-93cl.html" target="_blank">Angeblich</a> ist aber auch die Adresse eines Zahnarztes auf den Listen zu finden. Wir halten fest: Das Ausblenden wird für einfacher erachtet als das wirkliche Vorgehen gegen die Anbieter.</p>
<p><span id="more-281"></span>Den Vorwurf, sie unternehmen nichts, wollen sich die Behörden offenbar nicht gefallen lassen. Und wie zeigt man am besten, dass man wirklich gegen Kinderpornographie vorgeht? Richtig! Mit einer Hausdurchsuchung bei den Übeltätern! Nur das mit den <em>Übeltätern </em>müsste man jetzt noch hinkriegen. Denn statt die Einträge auf den Listen abzuarbeiten, schauen die lieber beim Domaininhaber der deutschen Wikileaks-Domain vorbei. Im Polizeiprotokoll ist zu lesen, wegen der <em>Verbreitung pornographischer Schriften</em>. Die, welche jetzt einwenden würden, dass die Veröffentlichung URL-Liste eine strafbare Handlung sein dürfte, wenn auch der Anteil des wirklich strafrechtlich relevanten Materials darauf noch so gering ist, die sollten sich darüber klar werden, dass nicht etwa die Server der Seite beschlagnahmt wurden, sondern der private Rechner des Betroffenen. Ansonsten ist alles wohl ein vollständig an den Haaren herbeigezogener Vorwurf, der nur Kritiker abschrecken sollte. Und natürlich war auch Gefahr im Verzuge, weshalb man nicht mehr die Zeit hatte, einen Richter um die Genehmigung der Durchsuchung zu ersuchen. Laut Domaininhaber blieb nicht einmal die Zeit für eine Belehrung.</p>
<p>Was letztendlich die Ursache für solche Aktionen ist, bleibt wohl weiter unbeantwortet. Noch will ich mich an Hanlon&#8217;s Razor halten. Aber es ist bemerkenswert, wie manche Themen bewirken, dass bei etlichen Leuten sich spontan der Verstand verabschiedet.</p>
<p><strong>Update:</strong> Udo Vetter vom <a title="Law Blog – RA Udo Vetter" href="http://www.lawblog.de" target="_blank"><em>law blog</em></a>, der Anwalt des Betroffenen <a title="Links auf Wikileaks können gefährlich sein" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/26/warnung-vor-links-auf-wikileaks/" target="_blank">fasst die Anschuldigungen zusammen</a>:</p>
<blockquote><p>Theodor R. wird vorgeworfen, Beihilfe zum Vertreiben von kinderpornografischen Schriften zu leisten. Und zwar dadurch, dass er seine Domain wikileaks.de schlicht und einfach auf die Internetseite wikileaks.org umleitet.</p></blockquote>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/iamaway.wordpress.com/281/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/iamaway.wordpress.com/281/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/iamaway.wordpress.com/281/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/iamaway.wordpress.com/281/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/iamaway.wordpress.com/281/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/iamaway.wordpress.com/281/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/iamaway.wordpress.com/281/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/iamaway.wordpress.com/281/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/iamaway.wordpress.com/281/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/iamaway.wordpress.com/281/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=281&subd=iamaway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>You can put lipstick on a pig…</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/03/04/you-can-put-lipstick-on-a-pig/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 23:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meckern]]></category>
		<category><![CDATA[Diehl]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Aigner]]></category>
		<category><![CDATA[Streumunition]]></category>

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		<description><![CDATA[…and it&#8217;s still a pig. So etwas ähnliches dachte sich wohl auch der Regensburger Journalist Stefan Aigner, als er auf Regensburg Digital in einer Kolumne schrieb, der Rüstungskonzern Diehl stelle Streumunition her. Dieser war offenbar nicht so überzeugt von Aigners Ausführungen und erwirkte kurzerhand eine einstweilige Verfügung, nachdem sich Aigner weigerte, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=271&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>…and it&#8217;s still a pig. So etwas ähnliches dachte sich wohl auch der Regensburger Journalist <em>Stefan Aigner</em>, als er auf <em><a title="Regensburg Digital" href="http://www.regensburg-digital.de" target="_blank">Regensburg Digital</a></em> in einer Kolumne schrieb, der Rüstungskonzern <em>Diehl </em>stelle Streumunition her. Dieser war offenbar nicht so überzeugt von Aigners Ausführungen und erwirkte kurzerhand eine einstweilige Verfügung, nachdem sich Aigner weigerte, die Unterlassungserklärung zu unterschreiben. Kommt ja nicht gut, wenn da einfach einer meint, er könne einen Teil des Produktsortiments schlechtreden.</p>
<p>Am Montag war die Verhandlung zu dem Fall am Münchner Landgericht. Beide Parteien einigten sich in einem Vergleich darauf, dass Aigner die Verfügung akzeptiert und sich Diehl dafür sogar großzügigerweise der Prozesskosten erbarmt. Auch wenn mir ein anderes Ergebnis wesentlich lieber gewesen wäre, kann ich es natürlich verstehen, dass Stefan Aigner das Risiko eines ausartenden Prozesses nur ungern eingeht, wenn die eigene Existenz davon abhängen kann. Jetzt bleibt noch spannend, was der Konzern mit den anderen Redaktionen, die Diehl ebenfalls mit dem Unwort ettikettierten. Oder Österreich, die solche Exemplare mit dem Verweis auf die Klassifikation als Streubombe verboten hat. Oder die Vereinten Nationen, die eine Definition lieferten, nach der diese Teile des Katalogs genauso unter den Begriff fallen.</p>
<p><a title="taz: Waffen bauen, Sprache säubern" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/waffen-bauen-sprache-saeubern/" target="_blank"><em>Waffen bauen, Sprache säubern</em></a> ist ein lesenswerter Artikel der taz dazu vom Vortag, <em><a title="taz: Vergleich im Prozess um &quot;Streumunition&quot;" href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/vergleich-in-prozess-um-%5Cstreumunition%5C/" target="_blank">Vergleich im Prozess um &#8222;Streumunition&#8220;</a></em> einer vom Tag danach.</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/iamaway.wordpress.com/271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/iamaway.wordpress.com/271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/iamaway.wordpress.com/271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/iamaway.wordpress.com/271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/iamaway.wordpress.com/271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/iamaway.wordpress.com/271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/iamaway.wordpress.com/271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/iamaway.wordpress.com/271/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/iamaway.wordpress.com/271/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/iamaway.wordpress.com/271/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=271&subd=iamaway&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>eindeutig zweideutig</title>
		<link>http://iamaway.wordpress.com/2009/02/24/eindeutig-zweideutig/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 16:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
				<category><![CDATA[nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lohngefälle]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrdeutigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern war für viele Zeitungen wieder Anlass für eine Schlagzeile. Der Sachverhalt dürfte den meisten wohl bekannt sein. Was die Ergebnisse der Studie sind, darauf gehe ich hier also nicht ein. In den meisten Zeitungen lautete der Titel des entsprechenden Artikels &#8222;Frauen verdienen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=263&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Bericht zur <a title="Reports on Equality between Women and Men in the European Union" href="http://ec.europa.eu/employment_social/gender_equality/gender_mainstreaming/activity_reports_en.html" target="_blank"><em>Gleichstellung von Frauen und Männern</em></a> war für viele Zeitungen wieder Anlass für eine Schlagzeile. Der Sachverhalt dürfte den meisten wohl bekannt sein. Was die Ergebnisse der Studie sind, darauf gehe ich hier also nicht ein. In den meisten Zeitungen lautete der Titel des entsprechenden Artikels &#8222;Frauen verdienen weniger&#8220; oder ähnliches. Und wenn diese Phrase nicht im Titel steht, dann mit großer Wahrscheinlichkeit im Text dazu. Mit einem <em>glücklichen Händchen</em> kann man das nicht umschreiben.<span id="more-263"></span></p>
<p>Wohl alle Autoren dieser Texte prangern die Diskriminierung in ihren Texten an. Nun aber kommt der Witz bei der Sache: Wie so einige Wörter der deutschen Sprache ist <em>&#8222;verdienen&#8220;</em> mit mehreren Bedeutungen versehen worden. Abgesehen von jener des Erhaltens von Lohn vom Arbeitgeber gibt es Fälle, in denen der moralische Aspekt in den Vordergrund gerückt wird. Ein Hauch von Gerechtigkeitsinn kommt auf beim Hören von Aussagen wie &#8222;Das Volk hat die Politiker, die es verdient&#8220; (Richard Schröder, Die Zeit; jedoch auch in ähnlichen Formulierungen von vielerlei Quellen). Und nicht nur im Deutschen taucht das &#8222;Problem&#8220; auf: Das englische <em>to earn</em> kann einerseits mit der Bedeutung von <em>to gain</em> oder <em>to recieve</em> (beide in Richtung erlangen, erhalten) übersetzt werden, andererseits mit <em>to deserve</em> (hier schon wieder, wie übersetzt man das Wort denn jetzt?).</p>
<p>Ja, und nun steht da &#8222;Frauen verdienen weniger&#8220;. Was haben sich da die Schreiberlinge gedacht? Haben diese denn kein Fingerspitzengefühl? Zugegebenermaßen ist man als Journalist häufig in der Situation, dass man Synonyme für ein Wort benötigt. Ein Text zu einem stark eingeschränkten Thema liest sich nicht besonders gut, wenn man ein Dutzend mal das selbe Wort liest. Der Bericht der Europäischen Kommission geht dem Problem doch relativ gut aus dem Weg. Im englischen Original heißt es an der einen Stelle <em>pay gap</em>. Nur in den Diagrammen tauchen relativ viele <em>earnings</em> auf. Die deutsche Übersetzung spricht von <em>Lohngefälle</em>. Die Diagramme wurden unübersetzt übernommen. Man vermeidet es wohl, in einem Bericht über Diskriminierung zu diskriminieren.</p>
<p>Ja vielleicht ist das sogar die Erklärung dafür, das Frauen meist schlechter bezahlt werden als Männer. Da sitzt ein frischgebackener Personalchef, der über die Frage nachdenkt, wie hart er mit den zukünftigen Mitarbeitern über die Finanzen verhandeln soll, und dann steht da in der Zeitung ganz groß auf der Titelseite, dass Frauen weniger verdienen. Und folgendes ist auch unbestreitbar: Jeder bekommt so viel Lohn, wie er verdient. Ihr wisst, was ich meine.</p>
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		<title>Servicewüste Deutschland</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 22:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Travis</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele beklagen sich ja ständig, dass Deutschland zu den Ländern gehört, in denen nicht sonderlich viel Wert auf die Unterstützung eines (potentiellen) Kunden gelegt wird. Woanders, so könnte man meinen, kann man in den Läden nicht einmal mehr Bummeln, da sich das Gesicht eines sich zur Verfügung stellenden Verkäufers zwischen die Regale und einem selbst [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=iamaway.wordpress.com&blog=4613827&post=253&subd=iamaway&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Viele beklagen sich ja ständig, dass Deutschland zu den Ländern gehört, in denen nicht sonderlich viel Wert auf die Unterstützung eines (potentiellen) Kunden gelegt wird. Woanders, so könnte man meinen, kann man in den Läden nicht einmal mehr Bummeln, da sich das Gesicht eines sich zur Verfügung stellenden Verkäufers zwischen die Regale und einem selbst schiebt, sobald man sich umdreht.</p>
<p>Hier jedoch ist die Suche nach einem Angestellten, der einen bei einer sich ergebenden Frage eine Antwort liefern könnte, gleichzusetzen mit einer Pirsch: In einem großen Areal hält man Ausschau nach einem hilflos umherstehenden Verkäufer, der sich nicht rechtzeitig wie seine Artgenossen in Deckung bringen konnte. Hat man sich sein Opfer auserkoren bleibt noch das Anschleichen und natürlich das Zuvorkommen vor den Massen an restlicher Kundschaft, die ebenfalls ein Auge auf das Objekt der Begierde geworfen haben. Ist dann auch dieser Schritt erfolgreich gemeistert worden, hat man ihn dann schließlich ganz für sich allein: den absolut überforderten und deplatzierten Mitarbeiter, der auf jede Frage, die nicht auf den Preis der Ware ausgerichtet ist, mit einem kurzen &#8222;Ääääähhhhm, weiß ich nicht!&#8220; zurückfeuern.</p>
<p>Immerhin: Es geht auch anders! Im Prinzip wenigstens. Denn während sich die Leute, von denen ich rede, Mühe geben zu versuchen, in einem Job ohne Freiheiten zur eigenen Gestaltung dem Kunden positiv aufzufallen, muss ich mir eigentlich jedes Mal das Lachen verkneifen, wenn ich mit ihnen in Kontakt trete. Jene lustigen Gesellen des Kinopersonals, die einem beim Entwerten der Karte Reihe und Sitzplatznummer vorlesen.</p>
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