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Eigentlich warte ich sehnsüchtig auf eine komfortable Variante eines eBook-Readers. In den Diskussionen zwischen Leuten, die solch Geräte toll finden und solchen, die sich eher auf der Seite der Bücherwürmer wiederfinden, habe ich mich selbstverständlich immer in erstgenannter Gruppe wiedergefunden. Argumente mit dem Charme eines Buches mit Tinte auf Papier gedruckt kommentierte ich – muss ich leider eingestehen – höchstens mit einem kurzen Lächeln.
Doch die Tage ist ein Buch in meine Hände geraten. Und dieses hat mich dann doch dazu gebracht, ein wenig von meinem Standpunkt abzuweichen. Ich will das mal zusammenfassen: Schwarzer Leineneinband; kein Leder, aber das tut ihm nichts weg; goldene Prägung auf dem Einband. Gedruckt wurde das Ding im Jahr 1970, was es nebenbei bemerkt nur zum zweitältesten Buch in meinem Besitz macht. Das merkwürdige ist meiner Meinung nach aber, dass das Buch hier zwar recht edel aussieht, aber gleichzeitig so, als wäre es ein ganz gewöhnliches Buch. Wie ein Spießer-Buch, das nicht spießen will.
Wenn ich resümmiere, dann ist das mit dem Charme vielleicht doch richtig. Wenn man nur nicht das Gefühl haben müsste, jede falsche Bewegung könnte das Buch vernichten. Papier und elektronische Gerätschaft befinden sich hier nämlich etwa in der gleichen Preisklasse.
Ich bin auf eine Aktion von Äwe vom Nymphental aufmerksam gemacht worden, in welcher die besten Soundtracks gesucht werden. Als sowohl Film- als auch Musikfanat kann ich nicht widerstehen und begebe mich auf die Suche nach einer Auswahl, von welcher ich glaube, sie ist eine Bereicherung für die Ohren. Zu jedem der Filme gibts einen Titel. Die Liste selbst habe ich mal nicht nach Gefallen oder ähnlichen Kriterien sondern der Einfachheit alphabetisch nach Filmtitel sortiert. Links auf YouTube oder ähnliches gibts von mir leider nicht, aber ich denke, die Lieder zum Reinhören sollten trotzdem bei Bedarf leicht zu finden sein. Ich wünsche ein angenehmes Hörerlebnis. Read the rest of this entry »
Funktion A eines vorhandenen Produktes X wird defekt. Die weitere Funktion B funktioniert uneingeschränkt wie zuvor. Als Folge dessen ersetze ich das Produkt X durch ein Produkt Y, welches von vorne herein nicht über eine Funktion A verfügt.
Ach, das klingt so schön verwirrend. Ich muss gestehen, diese Aussagen nur auf den ersten Blick bzw. oberflächlich betrachtet widersprüchlich sind. Mit vollständiger Information macht das durchaus Sinn. Es ist zumindest hundertprozentig plausibel. Aber eine Auflösung des Ganzen wäre ja an der Stelle hier langweilig.
Dass die Abwrackprämie – euphemistisch mit Umweltprämie umschrieben – durchgehalten wird, das ist trotz der Kritik daran, relativ sicher. Wer ursprünglich auf die Idee gekommen ist, weiß ich nicht. Aber selbst ohne die gleichzeitige Nennung mit dem wesentlich geringeren Bonus für Familien mit Kindern, die von mehreren Personen angeprangert wurde, ist das doch etwas pervers. Sagen wir mal so: In Afrika verhungern Kinder und wir verschrotten neun Jahre alte Autos.
Davon einmal abgesehn prognostiziere ich einmal eine riesige Preisexplosion an mindestens neun Jahre alten Autos. Wenn sich bisher Angebot und Nachfrage bei einem bestimmten Preis eingependelt haben, so bleibt ja nichts anderes übrig. Schwacke 2009 wird kommen müssen. Schon bald erlangen diese Gefährte Sammlerstatus und die heranwachsende Generation wird sich die entsprechenden Modelle Wohl oder Übel in Museen ansehen müssen, da die Straßen ihrer bereinigt werden.
Ich kann es selbst kaum glauben. Wohl zum ersten Mal sehe ich ein Lebenmittel, das in der Realität genauso aussieht, wie auf dem auf der Packung abgebildeten Produktfoto. Wobei ich eher sagen sollte „genauso gut“, denn schlechte Produktfotos auf Verpackungen hat man ja auch schon hin und wieder erblickt.
Hin und wieder vermag es der Postmensch, mich zu erheitern. Selten passiert das jedoch in dem Ausmaß, in dem es am Wochenende geschah. Lange Rede, kurzer Sinn: Vier Monate nach dem Release (Asche auf mein Haupt) habe ich mir Eve besorgt, das aktuelle Album von Shearer, einer Independent-Band aus Berlin.
Es gibt wenige Interpreten, deren Musik ich so gerne höre wie diese hier. Shearer macht hervorragende Rockmusik, absolut energiegeladen – so ziemlich jeder Titel ist, würd ich mal so sagen, „dauerhörbar“ und nicht etwa ein möglicher Lückenfüller für ein Album, wie es mir bei manch anderen Leuten vorkommt. Stattdessen stelle ich mir bei einigen Titeln die Frage, wie man die ganzen Jahre ohne diesen Sound ausgekommen ist, oder warum da vorher keiner darauf gekommen ist. Nur weiter rumkommen müssten die Jungs, aber das tut sich schon noch.
Das Wichtigste für die meisten Leser dürfte wohl sein, dass die Band ihre Musik kostenlos unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Abgesehen vom Erwerb der CD kann sich jeder die Musik auch legal von der Homepage der Band laden… keine Demoversion mit Telefonqualität, keine 30-Sekunden-Snippets – das volle Programm halt. Was der Einzelne macht, muss er selber wissen. Aber nun ab, reinhören!
…denk ich mir oft wenn ich mein Telefon in der Hand halte. Die Verarbeitung zeigte sich im Verlauf eines Jahres als unter aller Kanone, die Funktionalität ist sehr eingeschränkt, das was es kann ist entweder umständlich zu erreichen oder dauert lange – oder beides. Abgesehen davon hat man mit dem Gerät einen schlechten Empfang und der Akku hält auch nicht wirklich lange.
Ich habe mir oft vorgenommen das Teil zu entsorgen und mir ein nicht subventioniertes Telefon bis zur nächsten Vertragsverlängerung zuzulegen. Andererseits erwartet mich momentan ein nicht erwünschter Anruf. So ein Pech aber auch… Ich glaub ich behalte es.


