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Ich bin auf eine Aktion von Äwe vom Nymphental aufmerksam gemacht worden, in welcher die besten Soundtracks gesucht werden. Als sowohl Film- als auch Musikfanat kann ich nicht widerstehen und begebe mich auf die Suche nach einer Auswahl, von welcher ich glaube, sie ist eine Bereicherung für die Ohren. Zu jedem der Filme gibts einen Titel. Die Liste selbst habe ich mal nicht nach Gefallen oder ähnlichen Kriterien sondern der Einfachheit alphabetisch nach Filmtitel sortiert. Links auf YouTube oder ähnliches gibts von mir leider nicht, aber ich denke, die Lieder zum Reinhören sollten trotzdem bei Bedarf leicht zu finden sein. Ich wünsche ein angenehmes Hörerlebnis. Read the rest of this entry »
Meinereiner ist auf einen tollen Song aufmerksam gemacht worden, welcher optimal dafür geeignet ist, ein paar Leute mal so wirklich zu überraschen. Es handelt sich um das Lied „Wenn ich tot bin …“ von Luna Luna. Folkrock vom Feinsten.
Wenn ich tot bin, dann sollst du tanzen.
Ich hab mir fest vorgenommen, den Musikwunsch für so einen Titel als letzten Willen für meine Beisetzung aufzunehmen… natürlich ohne Vorwarnung der Anwesenden. Da bekommt der Begriff Trauerfeier wieder eine ganz neue Bedeutung. Welch ein Jammer, dass die Sache an sich es ist, die verhindert, dass man die Reaktion darauf miterleben kann, wenns mal soweit ist.
Am Samstagabend wurde in Köln der diesjährige deutsche Fernsehpreis verliehen. Während man es sonst eigentlich gewohnt ist, dass auf solchen Veranstaltungen eher Leute rumrennen, die sich gegenseitig die Eier schaukeln, gab es heuer ausnahmsweise ein erwähnenswertes Ereignis.
Marcel Reich-Ranicki, welcher für seine Sendung „das literarische Quartett“ ausgezeichnet werden sollte, entschied sich aufgrund des Niveaus der Gala und des Fernsehprogramms, den Preis nicht anzunehmen. Ich mag den Mann – einer der mal wieder Tacheles redet.
„Meist kommen da schwache Sachen, aber nicht der Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben.“
Hier ist seine Ansprache zu sehen. Genial sind auch die Gesichtsausdrücke der Personen, die im Publikum aufgenommen wurden in den ersten zwei einhalb Minuten, als sich denen lansam auftut, dass das was auf einen zukommt.
Und wer noch mehr wissen will, der schaut einfach kurz hier vorbei.
Hin und wieder vermag es der Postmensch, mich zu erheitern. Selten passiert das jedoch in dem Ausmaß, in dem es am Wochenende geschah. Lange Rede, kurzer Sinn: Vier Monate nach dem Release (Asche auf mein Haupt) habe ich mir Eve besorgt, das aktuelle Album von Shearer, einer Independent-Band aus Berlin.
Es gibt wenige Interpreten, deren Musik ich so gerne höre wie diese hier. Shearer macht hervorragende Rockmusik, absolut energiegeladen – so ziemlich jeder Titel ist, würd ich mal so sagen, „dauerhörbar“ und nicht etwa ein möglicher Lückenfüller für ein Album, wie es mir bei manch anderen Leuten vorkommt. Stattdessen stelle ich mir bei einigen Titeln die Frage, wie man die ganzen Jahre ohne diesen Sound ausgekommen ist, oder warum da vorher keiner darauf gekommen ist. Nur weiter rumkommen müssten die Jungs, aber das tut sich schon noch.
Das Wichtigste für die meisten Leser dürfte wohl sein, dass die Band ihre Musik kostenlos unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Abgesehen vom Erwerb der CD kann sich jeder die Musik auch legal von der Homepage der Band laden… keine Demoversion mit Telefonqualität, keine 30-Sekunden-Snippets – das volle Programm halt. Was der Einzelne macht, muss er selber wissen. Aber nun ab, reinhören!
Es ist wieder soweit. Die nächste „Ausgabe“ von Projekt Blinkenlights startet. Für jene, die das nicht kennen: Es handelt sich um eine Aktion, welche vom Chaos Computer Club (CCC) gestartet wurde, bei der die Fenster eines Hochhauses von innen gesteuert mit Scheinwerfern angestrahlt werden. Dadurch sind von außen bei Nacht diverse Animationen darstellbar. Bisher läuft das alles einfarbig, aber es sieht trotzdem schick aus. Und interaktiv ist es noch dazu: Auf den Häuserwänden konnten Passanten Pong spielen, Liebesbotschaften übermitteln oder selbst erstellte Animationen zeigen lassen.
Durchgeführt wurde das Ganze bereits zwei Mal: 2001 in Berlin (Haus der Lehren am Alexanderplatz) und 2002 in Paris (Bibliothèque nationale de France). Von Ersterem gibt es hier ein empfohlenes Video zu sehen, das das Thema mal „näher beleuchtet“.
Wie dem auch sei: Blinkenlights geht in die nächste Runde und hat sich die City Hall in Toronto (Kanada) unter den Nagel gerissen. Der Titel lautet Stereoscope. Ich sag da nur eines dazu: Ganz viele Fenster! Und vom 4. bis 12. Oktober wird fleißig geblinkt. Los geht es am 4. um 18:52 Uhr Ortszeit (EDT, UTC-4h) was 0:52 Uhr am 5. Oktober bei uns (MESZ, UTC+2h) entspricht. Einen Livestream gibt es hier, wobei der meiner Meinung nach beim Start der Aktion durchaus zusammenbrechen könnte. Schaun wa mal.


