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Ja, ich weiß, dass das jetzt wohl keiner mehr hören will, aber mir gefällt das einfach zu sehr, als dass ich mir einen Kommentar dazu verkneifen könnte. Und vielleicht habt ihr ja den selben Humor wie ich und das wird auch für euch das intensivste Gelächter seit einer Woche.

Wisst ihr noch? Damals am 27. September? Unstrittig ist wohl, dass wohl jede Partei von sich behauptet, Gewinner zu sein. In der Regierung, am meisten absolut hinzugewonnen, am meisten relativ hinzugewonnen, nicht so viel verloren wie erwartet, …das ganze Spektrum eben. Aber einen gibt es, den hat es doch recht hart getroffen. Ich verleihe ihm das Prädikat „Verlierer der Bundestagswahl 2009″. Der Preis geht an Axel Berg. Read the rest of this entry »

In der Spieltheorie gibt es eine recht prominente Situation mit dem Namen Gefangenendilemma. Eine Situation, in welcher zwei Parteien eine Entscheidung treffen zu kooperieren, oder eben jenes zu unterlassen. Insgesamt ergibt sich der maximale Erfolg aus der gemeinsamen Kooperation. Jeder kann aber seinen Erfolg erhöhen, indem er nicht kooperiert, während der andere dies trotzdem tut.

Wir wollen es jetzt nicht zu kompliziert werden lassen: Auf jeden Fall fand ich mich in einer ähnlichen Situation wieder. Kooperieren und riskieren, dass man mächtig abgewatscht wird oder die Kooperation verweigern und unter Umständen mit weniger nach Hause gehen, als möglich gewesen wäre. Und ganz nebenbei tickt die Uhr fleißig weiter.

Ich finde jetzt zwar die Spieltheorie spannend, aber Psychologie ist nicht so mein Ding: Ich hab mich mächtig in einigen Charakterwerten getäuscht. Während ich auf Zusammenarbeit setzte, hat mein Gegenüber schon längst den Rückwärtsgang eingelegt. Jetzt bleibt erst einmal Abwarten und Kucken, was kommt.

Edit am 30.07.09: Rückwärtsgang und 360° Drehung! Das heißt in der Quitessenz, dass ich aus dem Schlamassel nochmal heil herausgekommen bin, was mich sicherlich freut. Das heißt aber auch, dass ich, was mein Vorgehen in solchen Situationen angeht, in Zukunft genauso planlos sein werde und keine Weisheiten mitnehmen kann, in der Art von „nur kein Risiko eingehen!“ oder Vergleichbarem.

Oben getätigte Aussage bezieht sich, wie ich feststellen musste, nicht ausschließlich auf die Konfliktbewältigung, zu der man den Spruch ja sehr häufig hört. Vielmehr geht sie eher in die Richtung eines unumstößlichen Gesetzes. Eine Symbiose aus Newtons und Murphys Law.

Um es auf den Punkt zu bringen: Beim Trimmen eines Bartes ist stets darauf zu achten, dass durch den Vorgang des Aufdrücken des entsprechenden Gerätes die Haarlängeneinstellung dejustiert wird. So etwas passiert schneller als einem (ja, damt bin ich gemeint) lieb ist. Bemerkt wird das eigentlich recht schnell. Nur führt eine Berücksichtigung von Symmetrien letztendlich dazu, dass auch der Rest schonungslos gestutzt werden muss. Die ganze „Arbeit“ von Wochen ist also für die Katze. Aber in einer Hinsicht bin ich zuversichtlich: Der kommt wieder.

Schon seit jeher hat es sich in manchen Personenkreisen eingebürgert, andere Leute nicht mit dem Vornamen anzureden, sondern mit dem Nachnamen. Das muss nicht zwangsläufig etwas mit zu wahrender Distanz begründet sein, sondern könnte einfach damit zu tun haben, dass Dritten gegenüber – um Verwechslungen auszuschließen – auch eher der Nachname verwendet wird und man sich daran gewöhnt. Es gibt einfach mehr Variationen von Nachnamen als Vornamen (in meinem Bekanntenkreis) und Gleichheit ist weniger Wahrscheinlich… Die Müllers und Meiers einmal außen vor gelassen. Eine Erklärung könnte auch sein, dass man sich im Einzelfall eine oder zwei Silben sparen kann. Etwas für die ganz Faulen.

Wird jemand also mit seinem Nachnamen angesprochen, so empfinde ich das nicht zwangsläufig als unpassend oder unerhört. Meist ist es einfach eine dumme Angewohnheit.

Eine Ausnahme muss ich jedoch erwähnen: Ein Bekannter macht es ganz geschickt und meldet sich am Telefon jedes Mal mit „Kann ich bitte den <Nachname> haben?

Das Rätsel mit dem Namen Sudoku dürfte wohl mittlerweile jedem bekannt sein. Ob er nun das Lösen beherrscht oder nicht, davon sei hier nicht die Rede. Da meinereiner durchaus einige Kniffe zum Finden der Lösung eines Feldes kennt, ist es für mich wesentlich spannender, mit welchen Methoden diese erstellt werden. Aber egal welches Verfahren eingesetz werden dürfte, ich erlaube mir vorherzusagen, dass in der heutigen Zeit keiner mehr mit Papier und Bleistift mit dieser Aufgabe beschäftigt ist. Da gibt es ein nettes Computerprogramm – wo dieses auch immer herkommen mag – und dieses spuckt dann die Zahlen in exportierbarer Form aus.

So lautet zumindest meine Theorie. Wieviel das mit der Realität zu tun hat, ist mir offen. Allerdings kann ich mir für den Fall, dass jenes zutrifft, nicht erklären, wie es zu einem solchen Patzer der Redaktion der rtv – einer Fernsehprogrammzeitschrift, welche als Beilage zu diversen Tageszeitungen vertrieben wird – oder eben der Agentur, welche sich um die Rätsel kümmert, kommen konnte. In Ausgabe 48 ist folgendes Feld abgedruckt:

Sudoku

Für den geübten Blick offenbart sich sofort, was an dem Ding vermurxt wurde. Aber warum? Ich meine doch, Copy&Paste beherrscht heutzutage jeder, der so einen Job inne hat.

Wie ich dieses Wetter hasse. Das kann man ja kaum beschreiben. Nein, ich meine damit nicht die ganze Wintereinbruch-Situation der letzten paar Tage. Gegen den Schnee hätte ich per se eigentlich nichts, wenn es mir auch lieber wäre, gäbs nur die anderen drei Jahreszeiten.

Worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, dass seit einem Zeitpunkt, an den ich mich nicht mehr erinnern kann, welcher aber schon etliche Wochen zurück liegt, es am Wochenende keinen Sonnenschein mehr gegeben hat. Ich bin ja keine Person, die an die Witterung hohe Ansprüche stellt. Ich beschwere mich nicht, wenn man einen halben Meter Schnee schaufeln muss, ich meckere nicht, wenn der Wind weht, dass man sich im 45°-Winkel fortbewegen muss, ich jammere nicht, wenn einem die Lippen taub werden, sobald man das Haus verlässt und habe mich noch nie beklagt, wenn man fürs Laufen auf der Straße des Regens wegen eigentlich Gummistiefel bräuchte. Aber wenn man sich etwas recht simples vorgenommen hat und das nicht umsetzen kann, weil eineinhalb Monate lang in Folge jeder verfügbare Tag mit einer dicken und dichten Wolken-Nebel-Mischung gefüllt ist, dann stinkt einem das.

Und wie zum Trotz strahlt einem heute wieder die Sonne durch die Bürofenster ins Gesicht.

…mehr oder weniger. Innerhalb einer einzigen Minute stellte sich heraus, dass ich mich bei der Alterseinschätzung von zwei verschiedenen Personen ziemlich derb getäuscht hatte. Aufgefallen ist es glücklicherweise keinem, weshalb ich bei niemandem dadurch in Ungnade fiel. Nicht, dass das Potential da gewesen wär, da ich unter dem tatsächlichen Alter lag. Aber 25% bei der einen Person und eine ganze Generation bei der anderen… Ich sag einfach mal, die haben sich gut gehalten. Und beim Gewicht schätzen läg ich sicher näher.

Einer der von mir verwendeten Mailserver – der primäre noch dazu – quittiert den Dienst. Die Info darüber gibt es mit zwei Wochen Vorlauf. Erwähnenswert ist, dass ich eigentlich recht von dem überzeugt war, da der immer flott reagiert und nicht wie die momentane Freemailer-Übergangslösung mit mehr eigenem Spam als sinnvoller Post daher kommt.

Jetzt heißt es unter Anderem, brav alle erdenklichen Accounts auf allen erdenklichen Webseiten zu überprüfen und die Adresse anpassen. …und hoffen, dass man alle erwischt. Die, die man vergisst werden es einem leider nicht mehr mitteilen können. Da kommt man wohl erst Jahre später drauf.

Eine Person, die manchmal zu doof ist, an der Nebenstellenanlage die Null fürs Amt vorzuwählen kauft sich ein neues Festnetztelefon der oberen Mittelklasse. Mit Freisprecheinrichtung und Anrufbeantworter. „Ein ganz modernes,“ hört man gesagt werden, „aber es läutet irgendwie nicht.“

Ein RTFM ist hier wahrscheinlich nicht so zielführend.

Beim Geocachen gibt es im Allgemeinen nicht viel zu beachten. Wenn man festes Schuhwerk dabei hat, annähernd die richtigen Klamotten (das gilt natürlich auch wenn man nicht gerade sucht) und vielleicht einen Stift für die Multicaches, dann reicht das eigentlich. Geht man auf Nummer sicher, dann nimmt man noch Ersatzbatterien fürs GPS-Gerät oder gar einen Taschenrechner, auch wenn die Aufgaben in den üblichen Multicaches leicht mit Kopfrechnen zu lösen sind. Kurz und bündig: man braucht sich eigentlich nicht vorbereiten. Andererseits gibt es durchaus Ereignisse, die einen daran erinnern, dass diese These nicht so wirklich stimmt. Read the rest of this entry »

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