Ich bin auf eine Aktion von Äwe vom Nymphental aufmerksam gemacht worden, in welcher die besten Soundtracks gesucht werden. Als sowohl Film- als auch Musikfanat kann ich nicht widerstehen und begebe mich auf die Suche nach einer Auswahl, von welcher ich glaube, sie ist eine Bereicherung für die Ohren. Zu jedem der Filme gibts einen Titel. Die Liste selbst habe ich mal nicht nach Gefallen oder ähnlichen Kriterien sondern der Einfachheit alphabetisch nach Filmtitel sortiert. Links auf YouTube oder ähnliches gibts von mir leider nicht, aber ich denke, die Lieder zum Reinhören sollten trotzdem bei Bedarf leicht zu finden sein. Ich wünsche ein angenehmes Hörerlebnis.

  1. 28 Weeks Later: Ich musste feststellen, dass sich der Soundtrack von John Murphy alleine nicht wirklich so gut anhört, wie ich es mir erhofft hatte. Im Film selbst hingegen untermalt er die Szenen perfekt. Als Vorzeigeobjekt ausgewählt: Don Abandons Alice.
  2. American Beauty: Aus der Kategorie „weniger ist mehr“ gibt es diesen Soundtrack von Thomas Newman. Any Other Name dürfte dabei sehr vielen bekannt sein und eignet sich wie kaum etwas anderes zur Entspannung.
  3. Braveheart: Ich habe mir den Soundtrack wegen dem Theme von James Horner zugelegt. Zugegeben: Die anderen Titel sind auch toll, aber bei mir lief unverhältnismäßig oft das Theme.
  4. From Dusk Till Dawn: Ich weiß nicht, wie oft ich mir den Beginn des Films angesehen habe, bis ich den Soundtrack in Händen hielt. Aber Dark Night von den Blasters gefällt mir besonders. Natürlich sind auch die anderen Tracks der Platte hörenswert.
  5. Juno: Ein Soundtrack mit Spaß-Garantie. Die Titel kommen aus der Indie- und Oldie-Ecke. Zum Reinhören empfehle ich Tire Swing von Kimya Dawson – einer Interpretin, deren Lieder sich irgendwie anders anhören, als alles bisher gehörte. Achtung: Nistet sich extrem schnell als Ohrwurm ein.
  6. King Arthur: Ich habe hier den Film selbst leider noch nicht gesehen. Via Radio bin ich auf „All of Them!“ von Hans Zimmer gestoßen. Genial! Anders kann man das nicht ausdrücken. Mir ist nicht bekannt, wie der Titel im Film eingesetzt wird, aber es ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die bewegenste Szene des Films.
  7. Koyaanisquatsi: Daraus gleichnamiger Titel von Philip Glass. So verwendet man Orgeln!
  8. Pulp Fiction: Dies war mein erster Soundtrack, und es war eine tolle Investition. Einer, der sicherlich die Messlatte für Filmmusik höher gehängt hat, wie es in meinen Augen der Streifen selbst auch für Filme gemacht hat. Meine Empfehlung: The Revels mit Comanche.
  9. Requiem for a Dream: Wenn es eine Wunderwaffe für Regisseure gibt – eine Möglichkeit, jeder Szene einen dramatischen Effekt hinzuzufügen – dann ist es Lux Aeterna von Clint Mansell. Unbeschreiblich.
  10. The Rock: Ein orchestraler Soundtrack genau nach meinem Geschmack. Die (langen) Titel selbst haben dabei ihre eigene „Spannungskurve“. Mein Favorit auf der Scheibe: Hummel Gets The Rockets, wieder vom Meister der orchestralen Filmmusik, Hans Zimmer.