An dem (in den mir bekannten Medien ebenso dargestellten) Brauch, sich an Halloween zu verkleiden und durch die Straßen zu ziehen hat sich anscheinend einiges getan. Während man spontan bei dem Wort an etwa Sieben- bis Zwölfjährige denkt, die mit liebevoll gestalteten Verkleidungen unterwegs sind und sich wahrhaft freuen, wenn sie ihre Beute erhalten, sieht die Realität heute anders aus.
Gegenwärtig begegnet man Personen, die eher um den Dreh 15 sind. Verkleidet sind sie nicht mehr als Geist, Hexe oder Frankensteins Monster, sondern als… Jugendliche halt – selten findet man noch Schminke im Gesicht. Und ihre Intention ist es wohl nicht mehr Süßigkeiten zu sammeln, sondern auf einen unvorbereiteten Haushalt ohne Bonbons (oder leere Häuser – ja, bei denen machen die das auch) zu stoßen, bei dem sie sich mit Toilettenpapier und Eiern verausgaben können.
Das sind die Schutzgelderpresser von morgen. Und sagt nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.


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