Am Samstagabend wurde in Köln der diesjährige deutsche Fernsehpreis verliehen. Während man es sonst eigentlich gewohnt ist, dass auf solchen Veranstaltungen eher Leute rumrennen, die sich gegenseitig die Eier schaukeln, gab es heuer ausnahmsweise ein erwähnenswertes Ereignis.

Marcel Reich-Ranicki, welcher für seine Sendung „das literarische Quartett“ ausgezeichnet werden sollte, entschied sich aufgrund des Niveaus der Gala und des Fernsehprogramms, den Preis nicht anzunehmen. Ich mag den Mann – einer der mal wieder Tacheles redet.

„Meist kommen da schwache Sachen, aber nicht der Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben.“

Hier ist seine Ansprache zu sehen. Genial sind auch die Gesichtsausdrücke der Personen, die im Publikum aufgenommen wurden in den ersten zwei einhalb Minuten, als sich denen lansam auftut, dass das was auf einen zukommt.

Und wer noch mehr wissen will, der schaut einfach kurz hier vorbei.